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Chardonnay Extra Brut von Weingut von Winning (Deidesheim, Pfalz) demonstriert mit kühler mittelhaardter Buntsandstein-, Kalkmergel-, Pfälzerwald-Fallwind- und Holzfass-Präzision, vibrierender Zitrus-, Steinobst- und Briochebrillanz sowie animierender Rauch-, Kreidestaub- und Meersalz-Spannung, wie meisterhaft Stephan Attmann und sein Team die burgundisch-champenoise Chardonnay-Stilistik auf pfälzischem Spitzen-Terroir in ein aristokratisch zieseliertes, straffes und ungemein langlebiges Sekt-Monument deutscher Schaumweinkunst übersetzen. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigem gelbem Boskoop- und Granny-Smith-Apfel, weißem Weingartenpfirsich, reifer Williamsbirne, kandierter Kaffirlimette, Pink-Grapefruit, getrockneter Zitronenzeste, Kumquats und getrockneter Aprikose.
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Chardonnay Extra Brut von Weingut von Winning (Deidesheim, Pfalz) demonstriert mit kühler mittelhaardter Buntsandstein-, Kalkmergel-, Pfälzerwald-Fallwind- und Holzfass-Präzision, vibrierender Zitrus-, Steinobst- und Briochebrillanz sowie animierender Rauch-, Kreidestaub- und Meersalz-Spannung, wie meisterhaft Stephan Attmann und sein Team die burgundisch-champenoise Chardonnay-Stilistik auf pfälzischem Spitzen-Terroir in ein aristokratisch zieseliertes, straffes und ungemein langlebiges Sekt-Monument deutscher Schaumweinkunst übersetzen. Im Glas präsentiert sich dieser kompromisslos puristische Botschafter in einem strahlenden, lichten Stroh- bis Platingelb mit zart grün-silbernen Glanzlichtern am Saum, kristalliner Brillanz und einem federleichten, ungemein feingliedrigen und beharrlich emporsteigenden Mousseux von mikroskopischer Perlenfeinheit. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigem gelbem Boskoop- und Granny-Smith-Apfel, weißem Weingartenpfirsich, reifer Williamsbirne, kandierter Kaffirlimette, Pink-Grapefruit, getrockneter Zitronenzeste, Kumquats und getrockneter Aprikose, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen weißer Akazienblüten, Mandelblüten und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich von Winnings unverwechselbare Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch geschlagenem Feuerstein (Pierre à fusil), nassen Sandsteinfelsen, zerstoßenem Kalkstaub, frisch getoasteter Butterbrioche, gerösteten Haselnüssen, blanchierten Mandeln, noblem Holzrauch, zartem Hefeschmelz, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, weißem Pfeffer und getrockneter Zitronenverbene verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-salzigen Buntsandstein- und Quarz-Mineralik, die dem Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Chardonnay Extra Brut durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader, die im symbiotischen Zusammenspiel mit der cremigen, pointierten Perlage und dem noblen Holzkontakt dem ungemein sehnigen, drahtigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Stephan Attmann meidet jede vordergründige Dosage-Süße, buttrige Trägheit oder überlagernde Eichenlastigkeit mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Phenolikgerüst der kargen Böden und der behutsamen Holzfassgärung verleiht dem Sekt aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die Mittelhaardt so typische, mundwässernde Sapidität (Gesteinssalzigkeit und kühle Frische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Grapefruitzeste, Bittermandel, geröstetes Brioche, feine Holzwürze und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – zu 100 % erlesener Chardonnay – stammt aus kühl durchlüfteten, nach Osten und Südosten ausgerichteten Hanglagen rund um Ruppertsberg und Deidesheim. Geologisch wurzeln die Rebstöcke in einem facettenreichen Bodenmosaik: Verwitterter roter und gelber Buntsandstein trifft auf kalkhaltige Mergelbänke, tertiäre Ton-Lehm-Schichten und eiszeitlichen Löss. Während der Buntsandstein für die vibrierende, straffe Säurestruktur und kühle Feuersteinmineralik bürgt, schenkt der Kalkmergel dem Wein seine seidige Textur, aromatische Tiefe und salzige Dichte. Das Mikroklima profitiert vom Schutz des Pfälzerwaldes, der kühle Westwetterfronten abschirmt, während die allabendlich aus den Klausen und Gebirgstälern herabströmenden Kaltluftmassen für dramatische Tag-Nacht-Temperaturstürze sorgen. Dies erlaubt den Beeren eine langsame physiologische Ausreifung bei vollendetem Säureerhalt. Die Grundweine werden nach schonender Ganztraubenpressung spontan mit weinbergseigenen Naturhefen in gebrauchten 500-Liter-Tonneaux und Barriques aus französischer Eiche vergoren und durchlaufen dort einen behutsamen Hefesatz-Ausbau. Die zweite Gärung erfolgt nach traditioneller Flaschengärmethode (Méthode Champenoise), gefolgt von einem langen Hefelager von mindestens 36 bis 48 Monaten in den kühlen historischen Kellern, bevor er mit minimaler Extra-Brut-Dosage degorgiert wird, um seine unberührte, kühle Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Schaumwein-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvollste Meeresfrüchte, feine Krustentiere, Edelfische, Geflügel, Kalbfleisch und die klassische französische wie moderne alpine Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit pochiertem bretonischem Hummer mit nussiger Zitronen-Meersalzbutter, gebratenen Jakobsmuscheln an Limetten-Thymian-Schaum auf sämiger Selleriecreme, auf der Haut gebratenem Steinbutt oder Zander an feiner Beurre blanc mit Petersilienerdäpfeln, feinstem Imperial-Kaviar auf getoasteter Brioche, rosa gegartem Milchkalbsrücken an getrüffeltem Natursaft sowie knusprig gebratener Bresse-Poularde mit feinen Morcheln. Auch zur anspruchsvollen Pilz- und Gemüseküche – wie sautierten Waldmorcheln, weißem Spargel mit Sauce Mousseline oder Erbsen-Minz-Tartar – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Comté Extra (24 bis 36 Monate), cremigem Chaource oder mildem Brillat-Savarin spielt er seine saline Rasse, kühle Holzwürze und noblen Briochenoten meisterhaft aus. Bei etwa 8 bis 10 Grad Celsius im großzügigen Burgunder- oder Champagnerkelch serviert entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Weingut von Winnings Chardonnay Extra Brut für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, buntsandstein-, kalk- und pfälzerwaldwindgeprägte Terroir-Seele der Mittelhaardt stehen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Alkoholgehalt | 12,0 |
| Geschmack | |
| Herkunftsland | |
| Deutschland | |
| Säuregehalt (g/l) | 6,7 |
| Restzucker (g/l) | 0,8 |
| Rebsorte | |
| Inverkehrbringer/Abfüller | Weingut von Winning, Weinstraße 10, 67146 Deidesheim |
| Lebensmittelunternehmer | Weingut Von Winning, Weinstraße 10, 67146 Deidesheim, Deutschland |
| Nettofüllmenge | 0,75 l |
Zutaten
Trauben*, Saccharose*, Konservierungsstoffe und Antioxidationsmittel: Sulfite * aus biologischer Landwirtschaft
Nährwerte
Nährwerte pro 100 ml
| Brennwert kj | 321 g |
|---|---|
| Brennwert kcal | 77 g |
| Fett | 0 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 0 g |
| Kohlenhydrate | 1,4 g |
| davon Zucker | < 0,5 g |
| Eiweiß | 0 g |
| Salz | 0 g |
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