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Als tiefgründiges, biodynamisches Meisterwerk und flüssiges Sinnbild für die einzigartigen Löss-Terroirs des Wagrams präsentiert sich der Grüner Veltliner Ried Schlossberg aus dem Jahrgang 2024. Das Intensive Noten von reifem gelbem Apfel, saftiger Williamsbirne und Quitte verweben sich nahtlos mit den klassischen Veltliner-Attributen von frisch gemahlenem weißen Pfeffer, hellem Tabak, Kamille und einer subtilen, kühlen Gesteinsmineralik.
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Als tiefgründiges, biodynamisches Meisterwerk und flüssiges Sinnbild für die einzigartigen Löss-Terroirs des Wagrams präsentiert sich der Grüner Veltliner Ried Schlossberg (1ÖTW Erste Lage) aus dem Jahrgang 2024. Das renommierte Weingut Karl Fritsch aus Oberstockstall, das als absoluter Vorreiter der biodynamischen Landwirtschaft (Respekt-BIODYN) in Österreich gilt, fängt in diesem Lagenwein die pure, unverfälschte Seele seiner Heimat meisterhaft ein. Im Glas leuchtet der 2024er in einem strahlenden, mittleren Goldgelb mit feinen grünlichen Reflexen. Das Bouquet ist ein hochkomplexes, fesselndes Schauspiel aus Frucht und Würze: Intensive Noten von reifem gelbem Apfel, saftiger Williamsbirne und Quitte verweben sich nahtlos mit den klassischen Veltliner-Attributen von frisch gemahlenem weißen Pfeffer, hellem Tabak, Kamille und einer subtilen, kühlen Gesteinsmineralik. Am Gaumen agiert dieser Erste-Lage-Veltliner mit immenser Kraft, Dichte und einem ungemein cremigen, fast seidigen Schmelz. Die extraktsüße, gelbe Frucht wird von einer perfekt integrierten, vitalen Säureader getragen und mündet in ein schier endloses, von pikanter Kräuterwürze und feiner Salzigkeit geprägtes Finale.
Das geologische und klimatische Fundament für diese fesselnde Architektur bildet die prestigeträchtige Spitzenlage Ried Schlossberg. Die alten Reben wurzeln hier auf einem massiven, teils bis zu zwanzig Meter tiefen Löss-Sockel – eiszeitlicher Flugstaub, der sich über Jahrtausende verdichtet hat. Dieser extrem kalkreiche Untergrund fungiert als gigantischer Schwamm, der Wasser und Nährstoffe speichert und den Reben auch in trockeneren Phasen konstant Kraft verleiht. Dies schenkt dem Wein sein markantes Volumen, die dunkle Würze und den charakteristischen Schmelz. Das Weinjahr 2024 erforderte eine absolut präzise, selektive Handlese, um die Trauben im perfekten Zeitfenster zu ernten, in dem sich aromatische Fülle und eine straffe, balancierende Frische exakt die Waage halten. Im Keller von Karl Fritsch regiert das Prinzip des kontrollierten Nichtstuns und der absoluten Naturverbundenheit: Nach einer schonenden Pressung vergärt der Most ausschließlich spontan mit den weinbergseigenen Wildhefen. Der mehrmonatige Ausbau erfolgt ausgiebig auf der Voll- und Feinhefe (Sur Lie) in großen, traditionellen Holzfässern (oft aus heimischer Akazie oder Eiche) sowie im Edelstahltank. Diese behutsame Reifung formt das weiche, architektonische Rückgrat und die enorme Langlebigkeit, ohne die Frucht zu maskieren.
In der gehobenen Tischkultur erweist sich dieser kraftvolle und texturbetonte Grüner Veltliner als echtes gastronomisches Schwergewicht, das mühelos mit der aromatischen Intensität vieler Speisen mithalten kann. Um sein vielschichtiges, vom Lössboden geprägtes Bouquet ideal aufzufächern, sollte er keinesfalls zu kalt, idealerweise bei etwa 11 bis 13 Grad Celsius, aus einem großvolumigen Burgunderkelch oder einem speziellen, bauchigen Weißweinglas serviert werden. In seiner jetzigen Jugend verlangt der 2024er unbedingt nach einer Belüftungszeit in der Karaffe von mindestens ein bis zwei Stunden, um seine kompakte Struktur vollständig zu öffnen und den reduktiven Hefenoten Raum zu geben. Kulinarisch schlägt der Schlossberg eine großartige Brücke zur klassischen, reichhaltigen Küche: Er harmoniert in absoluter Perfektion mit einem in Butterschmalz gebackenen Wiener Schnitzel vom Kalb, einem saftigen Schweinsbraten mit Kruste oder einem cremigen Kalbsrahmgulasch. Ebenso virtuos begleitet er asiatisch inspirierte Gerichte mit dezenter Schärfe, gebratenen Fisch mit Wurzelgemüse oder gereifte, würzige Weichkäsesorten.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 12,5 |
| Österreich | |
| Restzucker (g/l) | 1,0 |
| Säuregehalt (g/l) | 6,0 |
| Bio | |
| Inverkehrbringer | Weinberghof Fritsch GmbH Schlossberg 9 3470 Oberstockstall, Österreich |
| Jahrgang | |
| Lebensmittelunternehmer | Weinberghof Fritsch GmbH Schlossbergstraße 9 3470 Oberstockstall |
| Nettofüllmenge | 0,75 l |
Zutaten
Trauben¹, SCHWEFELDIOXID¹. ¹aus ökologischer Landwirtschaft
Nährwerte
Nährwerte pro 100 ml
| Brennwert kj | 335 g |
|---|---|
| Brennwert kcal | 80 g |
| Fett | < 0,5 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | < 0,1 g |
| Kohlenhydrate | 1,2 g |
| davon Zucker | < 0,5 g |
| Eiweiß | < 0,5 g |
| Salz | < 0,01 g |
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