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Das visionäre Winzerpaar Marion und Manfred Ebner-Ebenauer aus Poysdorf – die nicht nur beim Veltliner brillieren, sondern Marion Ebner-Ebenauer völlig zu Recht als die heimliche „Pinot-Königin“ des Landes gilt. Das vielschichtige Bouquet entfaltet ein glasklares, explosives Aromenspiel aus wilder Walderdbeere, roter Kirsche und reifer Himbeere, meisterhaft unterlegt von klassischen, terroirgeprägten Noten von herbstlichem Unterholz, einem Hauch von schwarzem Trüffel, feinem schwarzen Tee und einer absolut meisterhaft integrierten, edlen Holzwürze.
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Das visionäre Winzerpaar Marion und Manfred Ebner-Ebenauer aus Poysdorf – die nicht nur beim Veltliner brillieren, sondern Marion Ebner-Ebenauer völlig zu Recht als die heimliche „Pinot-Königin“ des Landes gilt – bündelt in ihrer absoluten Speerspitze, dem Pinot Noir Black Edition 2022 (Weinviertel / Österreich), die kühle, kalkgeprägte Seele ihrer besten Parzellen in einer ungemein fokussierten, tiefgründigen und spektakulär fassgereiften Interpretation. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke, dynamische Ausnahme-Pinot in einem leuchtenden, mittleren Rubinrot mit zarten granatroten Reflexen am Rand. Das betörend kühle, unfassbar vielschichtige Bouquet entfaltet ein glasklares, explosives Aromenspiel aus wilder Walderdbeere, roter Kirsche und reifer Himbeere, meisterhaft unterlegt von klassischen, terroirgeprägten Noten von herbstlichem Unterholz (Sous-bois), einem Hauch von schwarzem Trüffel, feinem schwarzen Tee und einer absolut meisterhaft integrierten, edlen Holzwürze (zarter Rauch, etwas Zeder). Am Gaumen fasziniert dieser Weinviertler Meisterstreich durch seine ungemein sehnige, dichte und extrem seidige Textur, die von der brillanten, konzentrierten Primärfrucht des herausragenden, warmen Jahrgangs 2022 getragen wird. Das meisterhaft polierte, tiefgründige Profil wird von extrem feinmaschigen, noblesse ausstrahlenden Tanninen und einer vitalisierenden, messerscharfen Säureader durchschnitten und führt in ein endlos langes, von pikanter Würze, kühler Mineralik und eleganter Extraktsüße geprägtes Finale – ein vollendet trockener, majestätischer Terroir-Bote von grandiosem Spannungsbogen.
Das Traubengut für diesen herkunftsgeprägten, reinsortigen Pinot Noir aus der raren „Black Edition“-Linie (die ausschließlich in Ausnahmejahren und aus den besten Fässern gefüllt wird) stammt ausnahmslos aus den am höchsten gelegenen, extrem windoffenen und kühlen Parzellen rund um Poysdorf. Geologisch ruhen die tiefwurzelnden Rebanlagen hier auf einem extrem spannungsreichen Terroir aus stark kalkhaltigen Lössböden, die mit kargen Schotter- und Sandlinsen durchzogen sind. Diese Gesteinsstruktur zwingt das Wurzelwerk metertief in den Untergrund und verleiht dem Wein seine markante mineralische Kühle, die puristische Tiefe und das gewaltige, filigrane Knochengerüst. Klimatisch profitierte der Jahrgang 2022 in Perfektion vom einzigartigen Mikroklima im nördlichen Weinviertel: Die pannonischen Warmlufteinflüsse am Tag garantierten eine exzellente physiologische Ausreifung der anspruchsvollen, dünnschaligen Pinot-Trauben, während die eiskalten Winde aus dem Norden in der Nacht als essenzieller Temperaturpuffer fungierten. Diese kühlen Nächte bewahrten die für große Burgunder absolut unverzichtbare, lebendige Säurestruktur. Im Keller vinifizieren die Ebner-Ebenauers mit burgundischer Akribie und einer kompromisslosen Low-Intervention-Philosophie: Nach penibelster selektiver Handlese und rigoroser Sortierung erfolgt die Spontangärung in offenen Holzgärständern (teils mit Rappen/Ganztrauben). Der majestätische Ausbau findet anschließend für viele Monate in erstklassigen französischen Eichenholz-Barriques (mit einem feinfühlig abgestimmten Neuholzanteil, der der Black Edition ihre aristokratische Statur verleiht) statt, um dem Wein seine feine, cremige Schmelzigkeit zu verleihen, ohne die pure, rotbeerige Identität zu maskieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument idealerweise leicht gekühlt, bei etwa 15 bis 17 Grad Celsius, im großzügigen Burgunderkelch serviert – in seiner aktuellen, noch extrem jugendlichen Phase verlangt der 2022er zwingend nach ein bis zwei Stunden Belüftung in der Karaffe, um seine anfangs feine Reduktion und das Holz perfekt mit der zarten Frucht zu verweben – als virtuoser Partner für die feine, erdige Haute Cuisine. Er harmoniert in absoluter Perfektion mit rosa gebratener Taube oder Wachtel, einem zarten Rehrücken mit Preiselbeeren, klassischem Coq au Vin sowie edlen Pilzgerichten wie einem cremigen Trüffelrisotto. Ebenso meisterhaft begleitet er gereiften, weichen Kuhmilchkäse wie einen Brie de Meaux oder Camembert. Wir von Apropos Wein hegen größten Respekt für Winzerpersönlichkeiten wie Marion und Manfred Ebner-Ebenauer, die eindrucksvoll beweisen, dass das Weinviertel fernab des Veltliners Pinot Noirs hervorbringt, die sich in ihrer radikalen Finesse, seidigen Brillanz und enormen Langlebigkeit mühelos in die absolute Weltelite dieser noblen Rebsorte einreihen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 13,0 |
| Säuregehalt (g/l) | 5,0 |
| Restzucker (g/l) | 1,0 |
| Österreich | |
| Bio | |
| Rebsorte | |
| Inverkehrbringer | Weingut Ebner-Ebenauer, Poysdorf |
| Jahrgang | |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Weingut Ebner-Ebenauer |
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