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Riesling Smaragd Ried Achleiten Wachau DAC 2023 von Weingut Prager (Toni & Robert Bodenstein) demonstriert mit kühler weissenkirchner Migmatit-Amphibolit-, Gföhler-Gneis- und Waldviertel-Fallwind-Präzision, vibrierender Weingartenpfirsich-, Marillen- und Zitrusbrillanz sowie animierender Kräuter-, Hefe- und Gesteinsstaub-Spannung, wie meisterhaft Toni Bodenstein das mythische Steillagenterroir der Ried Achleiten in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein langlebiges Riesling-Monument wachauischer Spitzenklasse übersetzt. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigem weißem Weingartenpfirsich, reifer Wachauer Marille, gelbem Boskoop- und Cox-Orange-Apfel, Quitte, frischer Kaffirlimette, Pink-Grapefruit, Mandarine und getrocknetem Zitronenabrieb.
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Riesling Smaragd Ried Achleiten Wachau DAC 2023 von Weingut Prager (Toni & Robert Bodenstein) demonstriert mit kühler weissenkirchner Migmatit-Amphibolit-, Gföhler-Gneis- und Waldviertel-Fallwind-Präzision, vibrierender Weingartenpfirsich-, Marillen- und Zitrusbrillanz sowie animierender Kräuter-, Hefe- und Gesteinsstaub-Spannung, wie meisterhaft Toni Bodenstein das mythische Steillagenterroir der Ried Achleiten in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein langlebiges Riesling-Monument wachauischer Spitzenklasse übersetzt. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke Einzellagen-Botschafter in einem strahlenden, lichten Stroh- bis Platingelb mit zart grün-silbernen Glanzlichtern am Saum, kristalliner Brillanz und eleganter, hochviskoser Textur mit feiner, dicht gezeichneter Schlierenbildung. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigem weißem Weingartenpfirsich, reifer Wachauer Marille, gelbem Boskoop- und Cox-Orange-Apfel, Quitte, frischer Kaffirlimette, Pink-Grapefruit, Mandarine und getrocknetem Zitronenabrieb, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen weißer Holunderblüten, Jasmin, Lindenblüten und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Toni Bodensteins wissenschaftlich präzise Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch geschlagenem Feuerstein (Pierre à fusil), nassem Kieselgestein, zerstoßenem Amphibolit- und Granitstaub, zartem Hefeschmelz, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, weißem Pfeffer, Ingwer und getrockneter Zitronenverbene verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-würzigen Gneis-, Quarz- und Schiefer-Mineralik, die dem jugendlichen Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Riesling Smaragd Ried Achleiten 2023 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des klassischen, kühl-präzisen Wachauer Jahrgangs 2023, die dem substanzreichen, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Toni Bodenstein meidet jede barocke Breite, botrytisierte Schwere oder vordergründige Süße mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und steillagengeprägte Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Phenolikgerüst der uralten Trockensteinmauer-Terrassen verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die Ried Achleiten so typische, mundwässernde Sapidität (Gesteinssalzigkeit und kühle Donaufrische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Pfirsichhaut, Grapefruitzeste, getrocknete Gebirgskräuter, feine Pfeffrigkeit und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut wurzelt in den extrem steilen Terrassen der weltberühmten Einzellage Ried Achleiten in Weißenkirchen in der Wachau. Die geologische Einzigartigkeit dieser Spitzenlage beruht auf einem faszinierenden Verwitterungsboden aus uraltem Gföhler Gneis im oberen Bereich und dunklem, stark metamorphen Migmatit-Amphibolit in den mittleren und unteren Terrassen, reich an Silikaten, Feldspat, Hornblende und Quarz. Dieses extrem skelettreiche, karge Bodengefüge zwingt die tiefwurzelnden Reben zu natürlicher Ertragsreduktion und prägt die unnachahmliche, rauchig-salzige Urgesteinsmineralik. Das Mikroklima profitiert von der idealen thermischen Wechselwirkung zwischen den wärmenden pannonischen Luftströmen aus dem Osten und den allabendlich aus dem kühlen Waldviertel herabstreichenden Fallwinden sowie der feuchtigkeitsausgleichenden Donau. Dieses ausgeprägte Tag-Nacht-Gefälle sicherte im Jahrgang 2023 eine beispielhaft langsame, vollendete Ausreifung der Beerenhäute bei makelloser Frische- und Säurearchitektur. Nach penibler, selektiver Handlese (streng botrytisfrei) und schonender Ganztraubenpressung vergärte der Most temperaturgesteuert und spontan im Edelstahltank. Um die unverfälschte Terroir-Reinheit ohne jeden Holzeinfluss zu bewahren, reifte der Wein über mehrere Monate behutsam auf der Feinhefe im Edelstahl heran, bevor er abgefüllt wurde, um seine straffe, kristalline Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvolle Süßwasser- und Edelfische, feine Krustentiere, Kalbfleisch und die klassische österreichische wie internationale Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit gebratenem Saibling oder Seesaibling auf feinem Wurzelsud an nussiger Zitronenbutter mit Petersilienerdäpfeln, pochiertem Donau-Zander in Kräuterfond, gegrillten Kaisergranaten oder bretonischem Hummer mit feiner Meersalzbutter, gebratenen Jakobsmuscheln an Zitronengras-Safran-Schaum, klassischem Wiener Schnitzel vom Milchkalb mit Erdäpfel-Vogerlsalat, pochiertem Kalbsbries auf sämiger Selleriecreme sowie knusprig gebratener Wachauer Weidegans oder Maispoularde mit Kräuterjus. Auch zur anspruchsvollen asiatischen Spitzenküche – wie leicht pikanten Dim Sum, Hamachi-Sashimi oder marinierter Fjordforelle – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Vorarlberger Bergkäse (24 bis 36 Monate), feinem Comté Extra oder cremigem Ziegenfrischkäse spielt er seine saline Rasse, kühle Kräuterpikanz und glasklare Steinobstfrucht meisterhaft aus. Bei etwa 10 bis 12 Grad Celsius im großzügigen Universal- oder Riesling-Kelch serviert – keinesfalls zu kalt, um die mineralische Vielschichtigkeit nicht zu hemmen – entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Toni Bodensteins Riesling Smaragd Ried Achleiten für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, amphibolit-, gneis- und donauwindgeprägte Terroir-Seele der Wachau stehen.
WEINGUT PRAGER e.U.
Toni und Ilse Bodenstein
A-3610 Weissenkirchen/Wachau
Wachaustraße 48
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Österreich | |
| Alkoholgehalt | 13,5 |
| Jahrgang | |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Weingut Prager |
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