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ngstein Weilberg Riesling GG 2023 von Weingut Rings (Freinsheim, Mittelhaardt / Pfalz) demonstriert mit kühler pfälzischer Terra-Rossa-, Kalkmergel-, Eisenoxid-, Pfälzerwald-Fallwind- und Haardtrand-Präzision, vibrierender Pfirsich-, Blutorangen- und Marillenbrillanz sowie animierender Rauch-, Kräuter- und Roterde-Gesteinsstaub-Spannung, wie meisterhaft Steffen und Andreas Rings das legendäre Terra-Rossa-Terroir des Ungsteiner Weilbergs in ein aristokratisch zieseliertes, monumentales und ungemein langlebiges Riesling-Monument deutscher Spitzenklasse übersetzen. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigem gelbem und weißem Weingartenpfirsich, reifer Wachauer Marille, kandierter Blutorangenzeste, Kumquats, Pink-Grapefruit, gelber Mirabelle, Quitte und getrocknetem gelbem Boskoop-Apfel.
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ngstein Weilberg Riesling GG 2023 von Weingut Rings (Freinsheim, Mittelhaardt / Pfalz) demonstriert mit kühler pfälzischer Terra-Rossa-, Kalkmergel-, Eisenoxid-, Pfälzerwald-Fallwind- und Haardtrand-Präzision, vibrierender Pfirsich-, Blutorangen- und Marillenbrillanz sowie animierender Rauch-, Kräuter- und Roterde-Gesteinsstaub-Spannung, wie meisterhaft Steffen und Andreas Rings das legendäre Terra-Rossa-Terroir des Ungsteiner Weilbergs in ein aristokratisch zieseliertes, monumentales und ungemein langlebiges Riesling-Monument deutscher Spitzenklasse übersetzen. Im Glas präsentiert sich dieser biodynamisch beseelte VDP.Grosse-Lage-Botschafter in einem strahlenden, lichten Stroh- bis Platingelb mit zart grün-goldenen Glanzlichtern am Saum, kristalliner Brillanz und hochviskoser Textur mit feingliedrig gezeichneten Schlieren am Glasrand. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigem gelbem und weißem Weingartenpfirsich, reifer Wachauer Marille, kandierter Blutorangenzeste, Kumquats, Pink-Grapefruit, gelber Mirabelle, Quitte und getrocknetem gelbem Boskoop-Apfel, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen weißer Akazienblüten, Jasmin, Lindenblüten und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Rings’ kompromisslos puristische Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch geschlagenem Feuerstein (Pierre à fusil), nassen Kalkfelsen, zerstoßenem Roterde-Staub, Eisenoxid, gerösteten Haselnüssen, zart getoasteter Sauerteigkruste, feinem Hefeschmelz, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, weißem Pfeffer und getrockneter Zitronenverbene verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-salzigen Eisen- und Kalk-Mineralik, die dem jugendlichen Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Ungstein Weilberg GG Riesling 2023 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des balancierten, kristallklaren Jahrgangs 2023, die dem ungemein sehnigen, drahtigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Weingut Rings meidet jede vordergründige Restsüße, buttrige Trägheit oder marmeladige Hitzigkeit mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und pfälzische Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Phenolikgerüst der eisenreichen Kalkmergelböden verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für den Weilberg so typische, mundwässernde Sapidität (Gesteinssalzigkeit und kühle Frische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Marillenhaut, Grapefruitzeste, rote Pfefferpikanz, getrocknete Kräuter und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – zu 100 % reinsortiger Riesling – wurzelt in der historischen Einzellage Ungsteiner Weilberg (VDP.Grosse Lage), einer nach Südosten ausgerichteten Kessellage direkt am Haardtrand, deren Weinbautradition bis zur römischen Antike zurückreicht. Geologisch stellt der Weilberg ein geologisches Unikat der Pfalz dar: Die Parzelle fußt auf der sogenannten Terra Rossa, einem tiefgründigen, ziegelroten Lehm- und Tonboden, der reich an Eisenoxiden ist und auf einem massiven Sockel aus miozänem Kalkstein und Kalkmergel ruht. Während die eisenreiche rote Erde dem Riesling seine dunkle, rauchige Würze, Schmelz und fleischige Griffigkeit verleiht, bürgt der Kalksteinsockel für vibrierende Säurespannung und kalkige Tiefensalzigkeit. Das geschützte Mikroklima begünstigt eine hervorragende Wärmespeicherung über den Tag, wird jedoch allabendlich von herabströmenden Kaltluftmassen aus den Tälern des Pfälzerwalds gekühlt. Dies garantierte im Jahrgang 2023 eine langsame, vollständige Ausreifung der Beerenhäute bei bewahrter aromatischer Straffheit. Nach strenger manueller Selektion und schonender Ganztraubenpressung vollzog der Most die Spontangärung mit weinbergseigenen Naturhefen im traditionellen großen Holzfass (Halbstück und Stückfass). Der Ausbau auf der vollen Feinhefe über viele Monate ohne Schönung transportiert seine reine, kühle Terroir-Identität vollendet ins Glas.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvolle Süßwasser- und Meeresfische, feine Krustentiere, Geflügel, Kalbfleisch und die klassische wie moderne Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit auf der Haut gebratenem Steinbutt oder Zander an nussiger Zitronen-Thymian-Butter mit Petersilienerdäpfeln, gebratenen Jakobsmuscheln an Kaffirlimettenschaum auf sämiger Selleriecreme, gegrilltem Kaisergranat mit Meersalzbutter, feinem Kalbsbries an Morchelrahm, rosa gebratenem Milchkalbsrücken sowie knusprig gebratener Bresse-Poularde mit Kräutern. Auch zur anspruchsvollen Gemüseküche – wie weißem Pfälzer Spargel mit Sauce Mousseline, Artischockenböden an Kräutervinaigrette oder gebratenen Kräuterseitlingen und Pfifferlingen – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Comté Extra (24 bis 36 Monate), reifem Chaource oder mildem Ziegenkäse spielt er seine saline Rasse, kühle Kräuterpikanz und noblen Roterdenachhall meisterhaft aus. Bei etwa 9 bis 11 Grad Celsius im großzügigen Burgunder- oder Universal-Weißweinkelch serviert entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Rings’ Ungstein Weilberg Riesling GG für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, terra-rossa-, kalkmergel- und pfälzerwaldwindgeprägte Terroir-Seele der Mittelhaardt stehen.
Weingut Rings
67251 Freinsheim
Deutschland
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Alkoholgehalt | 12,0 |
| Geschmack | |
| Herkunftsland | |
| Deutschland | |
| Bio | |
| Jahrgang |
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