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Als kompromisslose, tiefgründige Speerspitze der heimischen Paradesorte und exklusive, streng limitierte Rarität des Hauses präsentiert sich der „Blaufränkisch X“ aus dem klassisch strukturierten, überragenden Jahrgang 2016. Intensive, hochkonzentrierte Noten von schwarzer Herzkirsche, wilder Brombeere und dunkler Waldbeerkonfitüre verschmelzen nahtlos mit nobler Edelholzwürze, frisch gerösteten Kaffeebohnen, feinem Tabakblatt, schwarzem Pfeffer und dunklem Nougat.
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Als kompromisslose, tiefgründige Speerspitze der heimischen Paradesorte und exklusive, streng limitierte Rarität des Hauses präsentiert sich der „Blaufränkisch X“ aus dem klassisch strukturierten, überragenden Jahrgang 2016. Das traditionsreiche Weingut Paul Kerschbaum aus Horitschon, das zu den absoluten Pionieren und Architekten des mittelburgenländischen Rotweinwunders zählt, treibt den Blaufränkisch mit dieser speziellen Selektion auf die absolute Spitze. Im Glas zeigt sich der 2016er in einem undurchdringlichen, opaken Rubingranat mit fast schwarzem Kern und zarten, reifefirnen Aufhellungen am Rand. Das Bouquet ist ein hedonistisches, enorm vielschichtiges Schauspiel, das die Handschrift des Hauses perfekt widerspiegelt: Intensive, hochkonzentrierte Noten von schwarzer Herzkirsche, wilder Brombeere und dunkler Waldbeerkonfitüre verschmelzen nahtlos mit nobler Edelholzwürze, frisch gerösteten Kaffeebohnen, feinem Tabakblatt, schwarzem Pfeffer und dunklem Nougat. Am Gaumen agiert dieser Blaufränkisch ungemein maskulin, dicht und kraftvoll. Die opulente, dunkle Frucht trifft auf ein extrem engmaschiges, muskulöses und mittlerweile wunderbar mürbe poliertes Tanninkorsett. Die für den Jahrgang und die Rebsorte so essenzielle, vibrierende Säureader bewahrt die vitale Frische und zieht den Wein in ein schier endloses, von Zartbitterschokolade und pfeffriger Würze geprägtes Finale.
Das geologische und klimatische Fundament für dieses monumentale Meisterwerk bildet das einzigartige Terroir rund um Horitschon im Herzen des Blaufränkischlandes. Die tief wurzelnden, alten Reben für diese Ausnahmekreation stehen auf schweren, extrem tiefgründigen Lehm- und Tonböden. Diese kompakten Untergründe fungieren als exzellente Wasserspeicher und verleihen den Reben eine stetige Nährstoffversorgung, was dem Wein sein mächtiges Volumen, die tiefe Farbe und die charakteristische, mineralische Erdigkeit schenkt. Der exzellente Rotweinjahrgang 2016 gilt im Burgenland als Jahr der absoluten Klassik: Einem kühlen Frühjahr folgte ein traumhafter, langer und trockener Herbst mit signifikanten Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht. Dies garantierte eine perfekte physiologische Ausreifung bei gleichzeitigem Erhalt einer brillanten Säurestruktur. Im Keller regiert bei Kerschbaums Top-Weinen die bedingungslose Hingabe an Fülle und Langlebigkeit: Nach der streng selektiven Lese und einer klassischen Maischegärung reifte dieser Blaufränkisch für einen ausgedehnten Zeitraum in kleinen, zu einem sehr hohen Anteil neuen Barriques aus feinster französischer Eiche. Dieser großzügige Ausbau formte das architektonische Rückgrat und die betörenden Röstaromen, die sich nun, nach Jahren der Flaschenreife, perfekt mit der Frucht vermählt haben.
In der gehobenen Tischkultur erweist sich diese mächtige und strukturierte Blaufränkisch-Ikone als echtes gastronomisches Schwergewicht, das zwingend nach gebratenen Aromen, dunklem Fleisch und intensiven, reduzierten Saucen verlangt. Um sein hochkomplexes, vom Reifeprozess und Barriqueausbau geprägtes Bouquet ideal aufzufächern, sollte der Wein bei etwa 16 bis 18 Grad Celsius zwingend aus einem großvolumigen Bordeauxkelch serviert werden. In seiner jetzigen Phase tritt der 2016er langsam in ein wunderschönes, erstes Trinkfenster ein, profitiert aber dennoch von einer Belüftungszeit in der Karaffe von etwa ein bis zwei Stunden, um seine aromatische Tiefe vollständig preiszugeben. Kulinarisch schlägt er eine großartige Brücke zur herzhaften Haute Cuisine: Er harmoniert in absoluter Perfektion mit einem kräftigen, rosa gebratenen Hirschrücken mit Wacholder-Jus, einem intensiv geschmorten Ochsenschlepp (Ochsenschwanz) oder einem klassischen Dry-Aged Ribeye-Steak vom Grill. Ebenso virtuos begleitet der Wein aufwendige Schmorgerichte mit dunklem Wurzelgemüse oder intensiv gereifte, pikante Hartkäsesorten.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Österreich | |
| Geschmack | |
| Jahrgang | |
| Alkoholgehalt | 13,5 |
| Rebsorte | |
| Inverkehrbringer/Abfüller | Paul Kerschbaum, Hauptstraße 111, 7312 Horitschon, Österreich |
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