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Blaufränkisch Müllendorf 2020 von Weingut Rosi Schuster demonstriert mit kühler burgenländischer Leithaberg- und Kalkpräzision aus reinem, kreidereichem Leithakalk, verwittertem Kalkmergel, fossilem Algenkalk und kargen, skelettreichen Hangböden der traditionsreichen Parzellen in Müllendorf, getragen von den belebenden Fallwinden des Leithagebirges und der kompromisslosen, puristischen handwerklichen Handschrift von Hannes Schuster, wie vollendet die Rebsorte Blaufränkisch in ein aristokratisch zieseliertes, saftig tiefgründiges und ungemein langlebiges Terroirmonument übersetzt wird. Das ungemein saftige, tiefgründige Bouquet eröffnet ein glasklares Spiel von saftigen Marasca-Sauerkirschen, vollreifen Schattenmorellen, wilden Waldhimbeeren, dunklen Waldheidelbeeren, Schlehen, Berberitzen, Cranberries und getrockneter Blutorangenzeste.
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Blaufränkisch Müllendorf 2020 von Weingut Rosi Schuster (Sankt Margarethen / Leithaberg, Burgenland) demonstriert mit kühler burgenländischer Leithaberg- und Kalkpräzision aus reinem, kreidereichem Leithakalk (Kreidekalkstein), verwittertem Kalkmergel, fossilem Algenkalk und kargen, skelettreichen Hangböden der traditionsreichen Parzellen in Müllendorf, getragen von den belebenden Fallwinden des Leithagebirges und der kompromisslosen, puristischen handwerklichen Handschrift von Hannes Schuster, wie vollendet die Rebsorte Blaufränkisch in ein aristokratisch zieseliertes, saftig tiefgründiges und ungemein langlebiges Terroirmonument übersetzt wird. Im Glas präsentiert sich dieser rare burgenländische Lagenbotschafter in einem strahlenden, transparenten Rubin- und Granatrot mit kühlen purpurnen Glanzlichtern im Kern, zart ziegelrotem Saum, kristalliner Brillanz und dichter Viskosität mit feingliedrig gezeichneten Schlieren am Glasrand. Das ungemein saftige, tiefgründige Bouquet eröffnet ein glasklares Spiel von saftigen Marasca-Sauerkirschen, vollreifen Schattenmorellen, wilden Waldhimbeeren, dunklen Waldheidelbeeren, Schlehen, Berberitzen, Cranberries und getrockneter Blutorangenzeste. Feine florale Nuancen von dunklen Waldveilchen, getrockneten Rosenblättern, Malven und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu umrahmen die kühle Frucht. Dahinter offenbart sich Schusters puristische Handschrift in meisterhafter Eleganz: Noten von frisch geschlagenem Feuerstein (Pierre à fusil), nassen Kalkfelsen, zerstoßenem Kreidestaub, feinstem Hefeschmelz, edlem Pfeifentabak, frisch gespitztem Bleistiftgraphit, geriebenen Kakaobohnen, frisch gemörsertem schwarzem Pfeffer, Wacholderbeeren, Liebstöckel, wildem Bergthymian, Rosmarin und feuchtem Waldboden (Sous-Bois) verschmelzen mit einer kühlen, rauchig salzigen Kalk- und Eisenmineralik zu einem erhabenen Duftbild von vollendeter Frische.
Am Gaumen fasziniert dieser Müllendorf 2020 durch seine samtig feine, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine straffe, pulsierende Säureader des kühlen, balancierten Ausnahmejahrgangs 2020, die dem schlanken, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtigkeit, linearen Zug und vitalen Trinkfluss verleiht. Weingut Rosi Schuster meidet jede marmeladige Hitzigkeit, buttrige Trägheit oder vordergründig dominante Holztünche konsequent und setzt auf vollkommene Trockenheit, vertikale Frische und die unverfälschte Rasse des kargen Leithakalks. Ein meisterhaft poliertes, kreidig feinstkörniges und zugleich animierend zupackendes Tanninkorsett der alten Reben verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die Müllendorfer Kalklagen so typische, mundwässernde Salzigkeit am Gaumen. Im schier endlosen Finale klingen herbe Weichselhaut, Blutorangenzeste, schwarzer Pfeffer, edles Süßholz, getrocknete Kräuter und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut stammt zu 100 % aus Blaufränkisch alter Rebanlagen aus privilegierten Parzellen in Müllendorf am Südhang des Leithagebirges. Geologisch ruhen die Rebanlagen auf einem der spektakulärsten Kalkterroirs Mitteleuropas: Massiver, miozäner Leithakalk (fossiler Algen- und Korallenkalk) wechsellagert mit feinsten kreidereichen Schluffbändern und extrem kargem Kalkschotter. Während der poröse Kreide- und Kalksteinuntergrund das Wurzelsystem zwingt, tief in die feuchtigkeitsführenden Gesteinsklüfte vorzudringen, und dem Wein seine messerscharfe Säurespannung, saline Griffigkeit und unerschütterliche Knochenstruktur verleiht, spenden die feinen Ton- und Mergeladern samtigen Schmelz, fleischige Substanz und dunkle Kirschfrucht. Das Mikroklima verbindet die warmen pannonischen Einflüsse des nahen Neusiedlersees mit der kühlenden Pufferwirkung der dichten Eichen- und Buchenwälder des Leithagebirges. Dieser ausgeprägte Tag-Nacht-Temperaturkontrast bewahrte im Vegetationsjahr 2020 eine glasklare Fruchtfrische und lebendige Rasse bei vollendeter phenolischer Reife. Nach penibler Handlese in kleinen Kisten und behutsamer Selektion vergärte der Most spontan mit weinbergseigenen Hefen in traditionellen offenen Holzbottichen mit feinfühliger Unterstoßung von Hand (Pigeage). Der anschließende Ausbau vollzog sich über rund 18 bis 24 Monate in neutralen großen Holzfässern (500-Liter-Fässer und Halbstücke), ehe der Wein ungeschminkt, ungeschönt und unfiltriert gefüllt wurde, um die reine Terroir- und Einzellagenidentität unverfälscht ins Glas zu bringen.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser Partner für anspruchsvolles Geflügel, feinstes Kalb- und Lammfleisch, geschmortes Wildbret und die feinsinnige österreichische wie klassische Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit rosa gebratenem Rehrücken oder Hirschkalb an Wacholder-Cassis-Reduktion mit Petersilienerdäpfeln, saftig gebratener Taubenbrust oder Wachtel an feinem Kräuterfond auf sämiger Selleriecreme, rosa gegartem Lammkarree im Kräutermantel an Thymian-Sauerkirsch-Jus, zartem Kalbsbries an feiner Morchelvelouté sowie geschmorter Ochsenbacke an tiefem Wurzelsud. Auch zur anspruchsvollen Pilzküche mit sautierten Steinpilzen auf feiner Kräuterpolenta sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Vorarlberger Bergkäse, feinem Comté Extra oder mild gereiftem Saint-Nectaire spielt er seine kühle Kräuterpikanz, noblen Tannine und salzige Gesteinswürze meisterhaft aus. Bei etwa 15 bis 17 Grad Celsius im großzügigen Burgunderkelch serviert – und bei jetzigem Genuss gern ein bis zwei Stunden zuvor behutsam karaffiert – entfaltet er Schritt für Schritt seine gesamte Vielschichtigkeit.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Rosi Schusters Müllendorf 2020 für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, von Leithakalk und Bergwinden geprägte Seele des Burgenlands stehen.
Weingut Rosi Schuster
Prangergasse 2
7062 Sankt Margarethen, Austria
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Österreich | |
| Geschmack | |
| Jahrgang | |
| Alkoholgehalt | 13,5 |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Weingut Rosi Schuster |
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