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Blanc de Blancs Millésimé 2018 von Champagne Jacquart demonstriert mit kühler champenoise Präzision aus reinem kreidezeitlichem Belemnit-Kalk, mikroskopisch feinen Coccolithen-Sedimenten und kargem Skelettboden renommierter Premier- und Grand-Cru-Gemeinden, getragen von den belebenden Winden der Marne-Täler und der handwerklichen Meisterschaft von Kellermeisterin Floriane Eznack, wie vollendet die Rebsorte Chardonnay in ein aristokratisch zieseliertes, straff mineralisches und ungemein langlebiges Schaumweinmonument übersetzt wird. Das ungemein saftige, tiefgründige und nobel karge Bouquet eröffnet ein glasklares Spiel von saftigem gelbem Boskoop-Apfel, knackigem Granny Smith, weißem Weinbergpfirsich, säuerlicher Williamsbirne, Quitte, Kumquats, frischer Cedrozitrone und Pink Grapefruit.
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Blanc de Blancs Millésimé 2018 von Champagne Jacquart (Reims / Côte des Blancs & Montagne de Reims, Champagne) demonstriert mit kühler champenoise Präzision aus reinem kreidezeitlichem Belemnit-Kalk (Craie à bélemnites), mikroskopisch feinen Coccolithen-Sedimenten und kargem Skelettboden renommierter Premier- und Grand-Cru-Gemeinden, getragen von den belebenden Winden der Marne-Täler und der handwerklichen Meisterschaft von Kellermeisterin Floriane Eznack, wie vollendet die Rebsorte Chardonnay in ein aristokratisch zieseliertes, straff mineralisches und ungemein langlebiges Schaumweinmonument übersetzt wird. Im Glas präsentiert sich dieser rare Jahrgangschampagner in einem strahlenden, lichten Strohgelb mit zarten platingrünen und hellgoldenen Glanzlichtern im Kern, kristalliner Brillanz und einer faszinierend dichten, lebendigen Perlage (Cordon de bulles), die in feinsten, unendlich aufsteigenden Perlenketten an die Oberfläche tänzelt. Das ungemein saftige, tiefgründige und nobel karge Bouquet eröffnet ein glasklares Spiel von saftigem gelbem Boskoop-Apfel, knackigem Granny Smith, weißem Weinbergpfirsich, säuerlicher Williamsbirne, Quitte, Kumquats, frischer Cedrozitrone und Pink Grapefruit. Feine florale Nuancen von Weißdornblüten, Lindenblüten, Akazienblüten, Kamille und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu umrahmen die Frucht. Dahinter offenbart sich Jacquarts puristische Handschrift in meisterhafter Eleganz: Noten von frisch geschlagenem Feuerstein (Pierre à fusil), nassen Kreidefelsen, zerstoßenem Muschelkalkstaub, feinstem Hefeschmelz, ofenfrischem Brioche, warmem Buttercroissant, gerösteten Haselnüssen, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, weißem Pfeffer und getrockneter Zitronenverbene verschmelzen mit einer kühlen, rauchig salzigen Meeresbrisen- und Jodmineralik zu einem noblen Duftbild von erhabener Frische.
Am Gaumen fasziniert dieser Blanc de Blancs Millésimé 2018 durch seine cremig seidige, ultrafein gewobene Mousseux, saftige Extraktdichte und eine straffe, pulsierende Säureader des großen Ausnahmejahrgangs 2018, die dem schlanken, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtigkeit, linearen Zug und vitalen Trinkfluss verleiht. Champagne Jacquart meidet jede überladene Buttrigkeit, klebrige Dosage oder vordergründig breite Reife konsequent und setzt auf vollkommene Trockenheit, vertikale Frische und die unverfälschte Rasse des Kreidebodens. Ein meisterhaft poliertes, feinstkörniges Kreide-Phenolikgerüst verleiht dem Champagner aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die besten Terroirs der Côte des Blancs und der östlichen Montagne de Reims so typische, mundwässernde Salzigkeit am Gaumen. Im schier endlosen Finale klingen herbe Zitrusschale, Grapefruitzeste, feine Röstmandel, pikanter weißer Pfeffer, getrocknete Wiesenkräuter und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut stammt zu 100 % aus Chardonnay aus sorgsam selektierten Parzellen der berühmten Kreidehänge der Côte des Blancs (wie Chouilly und Cramant) sowie herausragenden Chardonnay-Lagen der östlichen Montagne de Reims (wie Villers-Marmery und Trépail). Geologisch ruhen die Reben auf dem legendären, porösen Kreidesockel des Campan: Reiner Kalkschlamm fossiler Meereskleinstlebewesen (Coccolithen) und versteinerte Schulpteile kreidezeitlicher Tintenfische (Craie à bélemnites) bilden ein einzigartiges Terroir. Diese poröse Kreide wirkt wie ein gigantischer natürlicher Schwamm, der überschüssiges Wasser absorbiert, in Trockenperioden dosiert abgibt und die Rebwurzeln zwingt, tief in die feinen Risse vorzudringen. Während die mikroskopische Kreidestruktur dem Champagner seine vibrierende Säurespannung, saline Griffigkeit und feinnervige Knochenstruktur schenkt, sorgen die warmen Lagen für vollreife Frucht und samtigen Schmelz. Das Vegetationsjahr 2018 war geprägt von reichlich Sonnenschein und idealer Reife, bewahrte jedoch dank kühler Nächte eine bemerkenswerte Vitalität. Nach behutsamer Ganztraubenpressung, bei der ausschließlich der edelste erste Mostlauf (Cuvée) verwendet wurde, vergärte der Grundwein temperaturkontrolliert im Edelstahltank, gefolgt vom biologischen Säureabbau für vollendete Texturharmonie. Die zweite Gärung auf der Flasche vollzog sich über mehr als fünf Jahre auf der Feinhefe in den tiefen Kreidekellern (Crayères) in Reims, ehe der Wein mit einer feinfühlig dosierten, straffen Dosage degorgiert wurde.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser Speisenbegleiter und erhabener Aperitif für anspruchsvolle Meeresfrüchte, feine Edelfische, zartes Geflügel, Kalbfleisch und die klassische französische Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit frischen bretonischen Austern (Belon oder Fine de Claire) mit feiner Zitronenvinaigrette, hauchdünnem Carpaccio von der Jakobsmuschel mit Maldon-Salz und Limettenzeste, pochiertem bretonischem Hummer oder gegrilltem Kaisergranat an Kaffirlimette mit Meersalzbutter auf sämiger Selleriecreme, auf der Haut gebratenem Steinbutt oder Seezunge Meunière an nussiger Zitronenbutter mit Petersilienerdäpfeln sowie zartem Kalbsbries an feiner Kräutervelouté mit Morcheln. Auch zur feinen Geflügelküche wie saftig gebratenem Bresse-Huhn an Champagnerrahm sowie zu gereiftem französischem Rohmilchkäse wie cremigem Chaource, jungem Comté Extra oder mild gereiftem Ziegenkäse spielt er seine saline Rasse, kühle Brioche-Aromatik und noblen Steinfruchtnachhall meisterhaft aus. Bei etwa 8 bis 10 Grad Celsius im großzügigen Burgunder- oder Universal-Weißweinkelch serviert – und bewusst nicht in der engen Flöte – entfaltet er Schritt für Schritt seine gesamte Vielschichtigkeit.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Champagne Jacquarts Blanc de Blancs Millésimé für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, von Belemnit-Kreide und französischer Tradition geprägte Seele der Champagne stehen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Jahrgang | |
| Alkoholgehalt | 12,5 |
| Frankreich | |
| Inverkehrbringer | Weingut Champagne Jacquart F 51100 Reims |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Champagne Jacquart |
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