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Cuvée Année 2019 von Weingut Peter Dolle (Strass im Strassertal, Kamptal) demonstriert mit kühler kamptaler Urgesteins-, Glimmerschiefer-, Löss- und Waldviertel-Fallwind-Präzision, vibrierender Cassis-, Schwarzkirsch- und Brombeerbrillanz sowie animierender Graphit-, Zeder-, Tabak- und Kräuter-Spannung, wie meisterhaft Peter Dolle das alpine Grenzlagen-Terroir des Strassertals in ein aristokratisch zieseliertes, kraftvolles und ungemein langlebiges Rotwein-Monument österreichischer Spitzenklasse übersetzt. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftiger Crème de Cassis, knackigen wilden Brombeeren, vollreifen Herzkirschen, dunklen Waldheidelbeeren, saftigen Marasca-Sauerkirschen, Dörrpflaumen, getrockneter Blutorangenzeste und getrockneten Feigen.
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Cuvée Année 2019 von Weingut Peter Dolle (Strass im Strassertal, Kamptal) demonstriert mit kühler kamptaler Urgesteins-, Glimmerschiefer-, Löss- und Waldviertel-Fallwind-Präzision, vibrierender Cassis-, Schwarzkirsch- und Brombeerbrillanz sowie animierender Graphit-, Zeder-, Tabak- und Kräuter-Spannung, wie meisterhaft Peter Dolle das alpine Grenzlagen-Terroir des Strassertals in ein aristokratisch zieseliertes, kraftvolles und ungemein langlebiges Rotwein-Monument österreichischer Spitzenklasse übersetzt. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke Reserve-Botschafter in einem tiefgründigen, undurchdringlichen Rubin- bis Granatrot mit strahlend dunkelvioletten Glanzlichtern am Saum, kristalliner Brillanz und hochviskoser Textur mit dichten, majestätisch gezeichneten Kirchenfenstern. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftiger Crème de Cassis, knackigen wilden Brombeeren, vollreifen Herzkirschen, dunklen Waldheidelbeeren, saftigen Marasca-Sauerkirschen, Dörrpflaumen, getrockneter Blutorangenzeste und getrockneten Feigen, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen dunkler Waldveilchen, Irisblüten und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Dolles feinsinnige Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch gespitztem Bleistiftgraphit, edlem Zigarrenkistentabak, feinstem Zedernholz, geriebenen Edel-Kakaobohnen, frisch geröstetem Mokka, Liebstöckel, Kerbel, wildem Bergthymian, Rosmarin, getrocknetem Salbei, feinem Weihrauch und feuchtem Waldboden (Sous-Bois) verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-würzigen Gneis-, Schiefer- und Gesteins-Mineralik, die dem gereiften Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert diese Cuvée Année 2019 durch ihre samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des exzeptionellen österreichischen Spitzenjahrgangs 2019, die dem kraftvollen, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Weingut Dolle meidet jede überhitzte Marmeladigkeit, alkoholische Schwere oder vordergründig dominante Holzhitzigkeit mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und kamptaltypische Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Gerbstoffkorsett von beachtlicher phenolischer Dichte verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die Strasser Schotter- und Lössterrassen so typische, mundwässernde Sapidität (Gesteinssalzigkeit und kühle Frische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Weichselhaut, Bitterschokolade, getrocknete Kräuter, feine Zigarrenwürze und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – eine meisterhafte Cuvée aus gebietstypischem Zweigelt, harmonisch vermählt mit Cabernet Sauvignon und Merlot – wurzelt an den sonnenverwöhnten, geschützten Südhängen des Strassertals am Übergang zum Kamptal. Geologisch profitiert das Terroir von einem faszinierenden Schichtenmosaik: Die Reben fußen auf kargem, kristallinem Urgestein wie Gföhler Gneis und Amphibolit, überlagert von tiefgründigen, kalkreichen Löss- und eiszeitlichen Donauschotterbänken. Diese Bodenformation zwingt das Wurzelwerk zu tiefstem Vordringen, speichert tagsüber Wärme und schenkt den Sorten eine noble Gerbstoffstruktur bei dichter mineralischer Würze. Das Mikroklima ist geprägt vom dynamischen Spannungsfeld zwischen pannonischer Thermik aus dem Südosten und den allabendlich herabstreichenden Kaltluftströmen aus dem rauen Waldviertel. Dieses markante Tag-Nacht-Temperaturgefälle sorgte im Ausnahmejahrgang 2019 für eine langsame physiologische Ausreifung der Beerenhäute bei gleichzeitiger Konservierung der kristallklaren Säurespannung. Nach penibler, selektiver Handlese und schonender Maischegärung in temperaturgesteuerten Tanks reifte der Wein über rund 18 bis 24 Monate behutsam auf der Feinhefe in Barriques aus französischer Eiche (mit feinfühlig tariertem Neuholzanteil) heran, bevor er nach ausgedehnter Flaschenruhe freigegeben wurde, um seine unverfälschte, kühle Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvollstes Rindfleisch, feinstes Wildbret, Lamm und die klassische alpine wie internationale Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit rosa gebratenem Rehrücken oder Hirschkalbsrücken im Kräutermantel an Weichsel-Wacholder-Jus mit Petersilienerdäpfeln, geschmorter Rinderbacke an tiefem Wurzelsud auf sämiger Erdäpfel-Sellerie-Creme, rosa gegartem Entrecôte oder Dry-Aged Rib-Eye vom Holzkohlegrill mit feiner Rosmarin-Markbutter, klassischem toskanischem Schmorgericht vom Wildschwein sowie zarter Lammkrone mit Knoblauch und Bergthymian. Auch zur anspruchsvollen Pilzküche – wie geschmorten Steinpilzen und Périgord-Trüffeln auf feiner Polenta – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie 24 Monate gereiftem Bergkäse, mürbem Comté Extra oder edlem Parmigiano Reggiano DOP spielt er seine dunkle Beerenfrucht, noblen Tannine und saline Urgesteins-Kühle meisterhaft aus. Bei etwa 16 bis 18 Grad Celsius im großzügigen Bordeauxkelch serviert – und bei jetzigem Genuss gerne zwei Stunden zuvor behutsam karaffiert – entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Peter Dolles Cuvée Année für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, gneis-, löss- und waldviertelwindgeprägte Terroir-Seele des Kamptals stehen.
| Jahrgang | |
|---|---|
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Rebsorte | |
| Österreich | |
| Alkoholgehalt | 13,5 |
| Charakteristik | |
| Inverkehrbringer | Weingut Peter Dolle, Herrengasse 2, 3491 Straß im Straßertale, Österreich |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Weingut Peter Dolle |
| Lieferzeit | 1-4 Werktage |
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