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Feine Töne 2015 von Wachter & Niepoort zelebriert als visionäre Liaison zwischen Christoph Wachter-Wieslers tief verwurzeltem Gespür für das Südburgenland und Dirk Niepoorts weltberühmter Philosophie der Finesse eine unvergleichlich transparente, schwebende Blaufränkisch-Interpretation. Das Bouquet eröffnet ein aristokratisch kühles, ätherisch-würziges Aromenspiel von betörender Terroir-Klarheit: Dunkle Waldbeeren, saftige Sauerkirschen (Marasca), wilde Heidelbeeren und Preiselbeeren verschmelzen harmonisch mit floralen Noten von getrockneten Veilchen und Hagebutten.
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Feine Töne 2015 von Wachter & Niepoort zelebriert als visionäre Liaison zwischen Christoph Wachter-Wieslers tief verwurzeltem Gespür für das Südburgenland und Dirk Niepoorts weltberühmter Philosophie der Finesse eine unvergleichlich transparente, schwebende Blaufränkisch-Interpretation. Im Glas zeigt sich dieser gereifte Charakterwein in einem leuchtenden, durchscheinenden Rubingranat mit zart granat- und terrakottafarbenen Nuancen am Rand, nobler Brillanz und feiner Viskosität.
Das Bouquet eröffnet ein aristokratisch kühles, ätherisch-würziges Aromenspiel von betörender Terroir-Klarheit: Dunkle Waldbeeren, saftige Sauerkirschen (Marasca), wilde Heidelbeeren und Preiselbeeren verschmelzen harmonisch mit floralen Noten von getrockneten Veilchen und Hagebutten. Dahinter entfaltet sich die unverwechselbare, kühle Würze des Eisenbergs – frisch zerstoßener schwarzer Pfeffer, Wacholderbeeren, getrocknete Waldkräuter, feuchter Waldboden und ein Hauch feines Leder –, getragen von einer noblen, rauchigen Grünschiefer- und eisenreichen Mineralik, die dem Duftbild eine packende Tiefe und fast asketische Noblesse verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Feine Töne 2015 durch seine federleichte Textur, sehnige Spannung und ein meisterhaft ziseliertes Gerbstoffgerüst. Der gefeierte Ausnahmejahrgang 2015 präsentiert sich hier nicht als kraftstrotzendes Kraftpaket, sondern als Wunder an aromatischer Präzision und Trinkfluss: Eine vibrierende, feinnervige Säureader durchzieht den saftigen, extraktreichen Kern und schenkt dem Wein eine lebendige Frische und atemberaubenden Zug. Die Tannine packen mit noblem Schliff und kreidig-salzigem Grip zu, kleiden den Mundraum seidig aus und beweisen, dass wahre Größe im Weinbau aus Zurückhaltung und Balance entsteht. Im langanhaltenden, zutiefst mineralischen Finale klingen Sauerkirsche, Blutorangenzeste, feine Kräuterbittere und eine mundwässernde Schiefernucleus-Salzigkeit lange nach.
Das Lesegut für dieses Gemeinschaftsprojekt stammt aus alten Rebanlagen an den Steilhängen des Südburgenlands rund um Deutsch Schützen und den Eisenberg, wo die Wurzeln tief in kargen Grünschieferbänken und eisenhaltigen Lehmböden ankern. Die Symbiose aus pannonischer Wärmestrahlung und den kühlenden Fallwinden aus den nahen Wäldern des Wechselgebiets sichert eine langsame, vollendete physiologische Reife bei moderaten Alkoholwerten. Getreu Niepoorts Dogma der Nichteinmischung und Wachters handwerklicher Präzision erfolgte die Spontangärung mit behutsamer Extraktion, gefolgt von einem langen, geduldigen Ausbau in traditionellen großen, gebrauchten Holzfässern ohne dominantes Neuholz, um den authentischen Terroir-Ausdruck unberührt zu lassen.
In der gehobenen Gastronomie ist dieser strukturierte Terroir-Blaufränkisch der geborene Partner für die anspruchsvolle mitteleuropäische Wildküche und feine Fleischkreationen. Er harmoniert in Perfektion mit rosa gebratenem Rehrücken an Wacholderjus mit Preiselbeeren, rosa gebratener Tauben- oder Fasanenbrust, geschmorter Lammstelze mit Wurzelgemüse, einem klassischen Kalbsbeuschel nach Wiener Art oder kurz gebratener Kalbsleber mit Salbei. Auch zu gereiftem Rohmilchkäse aus den Alpen oder waldpilzbasierten Schmorgerichten spielt er seine saline Rasse und kühle Mineralik virtuos aus. Bei etwa 15–17 °C im weit ausladenden Burgunderkelch serviert – idealerweise nach einer Stunde Belüftung in der Karaffe –, entfaltet er Schluck für Schluck seine ganze aristokratische Eleganz.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Wachter & Niepoorts Feine Töne für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Wahrhaftigkeit und die purste Terroir-Seele des Südburgenlands stehen.
Weingut Wachter Wiesler
Untere Hauptstraße 7
7474 Deutsch Schützen
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Alkoholgehalt | 13,0 |
| Jahrgang | |
| Österreich | |
| Lieferzeit | 1-4 Werktage |
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