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Irden Allerlei Im Steinzeug 2019 von Weingut Toni Söllner präsentiert sich als ein außergewöhnlich tiefgründiger, geschliffener und von radikaler Handwerkskunst geprägter Spitzen-Naturweißwein voller saftiger Steinobstbrillanz, feinstem phenolischem Grip und archaischer Ton- und Gesteinsmineralik. In der Nase entfaltet er ein hochexpressives, betörend vielschichtiges Bouquet aus getrockneter Marille, saftigem Bratapfel, reifer Quitte, kandierten Orangenzesten, Kumquat, gelber Birne und herber Bergamotte.
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Irden Allerlei Im Steinzeug 2019 von Weingut Toni Söllner präsentiert sich als ein außergewöhnlich tiefgründiger, geschliffener und von radikaler Handwerkskunst geprägter Spitzen-Naturweißwein voller saftiger Steinobstbrillanz, feinstem phenolischem Grip und archaischer Ton- und Gesteinsmineralik. Bereits im Glas setzt diese unfiltrierte, meisterhaft im Steinzeuggefäß gereifte Rarität aus Gösing am Wagram mit ihrem dichten, naturtrüb leuchtenden Bernstein- bis Goldgelb, warmen kupfer-orangenen Reflexen und brillanten Glanzlichtern anspruchsvolle optische Akzente. In der Nase entfaltet er ein hochexpressives, betörend vielschichtiges Bouquet aus getrockneter Marille, saftigem Bratapfel, reifer Quitte, kandierten Orangenzesten, Kumquat, gelber Birne und herber Bergamotte. Begleitet wird die dichte Frucht von noblen floralen Nuancen getrockneter Kamillenblüten, Lindenblüte und Wiesenkräutern sowie tiefgründigen Noten von feinstem Earl-Grey-Tee, Bienenwachs, gerösteten Walnüssen, zerstoßenem Flusskiesel, getrocknetem Salbei, einer Spur weißem Pfeffer und einer unverkennbar kühlen, salzig-erdigen Löss- und Tonmineralik. Am Gaumen begeistert der Wein mit einer griffigen, samtig-seidenen Textur, animierender Saftigkeit, meisterhaft verwobenem Gerbstoffgerüst und einer glasklaren, vibrierend lebendigen Säureader, die in ein herrlich druckvolles, kräuterwürziges und feinsalziges Finale mündet. Dieser charaktervolle Ausnahmewein fängt die ungezähmte Lebendigkeit der Wagramer Lössböden und die Ruhe der Steinzeugreife im herausragenden Jahrgang 2019 vollendet ein.
Das vielschichtige Aromenspiel dieses erstklassigen Steinzeug-Weins offenbart bei näherer Betrachtung eine stupende Tiefe und Finesse, die vom visionären Gespür von Toni Söllner und Daniela Vigne für ungeschminkte, biodynamische Maische- und Amphorenweine mit aristokratischem Trinkfluss zeugt. Weit entfernt von trüber Beliebigkeit oder unsauberer Wildheit besticht der Irden Allerlei durch seine vertikale Präzision und sublime Gerbstoffarchitektur. Neben den intensiven Dörrobst- und Zitrusschalennoten zeigen sich im Hintergrund delikate Facetten von getrocknetem Wiesenheu, feinem Sauerteigbrot, Kardamom, zartem Ingwerabrieb und feuchtem Tonstein. Am Gaumen entfaltet die bunte Sortenvielfalt des traditionellen Gemischten Satzes – angeführt von regionstypischen Sorten wie Rotem und Grünem Veltliner – eine spektakuläre Balance: Die stoffige Textur und die zarte Tanninstruktur des Steinzeugausbaus werden durch den sehnigen, engmaschigen Säurenerv meisterhaft getragen, vollkommen frei von ermüdender Schwere. Diese harmonische Ausgewogenheit schenkt dem Wein eine faszinierende Zugkraft und mündet in einen sauberen, hochpräzisen und lang anhaltenden, von feiner Zestenbittere, Salbeiöl und kreidiger Salzigkeit getragenen Abgang.
Hinter diesem herkunftstreuen Meisterwerk steht das biodynamische Vorzeigegut Weingut Toni Söllner in Gösing am Wagram, das von Toni Söllner und Daniela Vigne mit radikalem Respekt vor der Natur nach strengen Demeter-Richtlinien bewirtschaftet wird. Familie Söllner gehört zu den wahren Pionieren des lebendigen Weinbaus in Österreich, die mit minimalen Eingriffen Weine von unverfälschter Ursprünglichkeit hervorbringen. Die Reben für den Irden Allerlei wurzeln in traditionsreichen, artenreichen Mischsatzparzellen rund um Gösing. Die Böden sind geologisch einzigartig: Sie bestehen aus metertiefem, kalkreichem eiszeitlichem Löss, unterlagert von altem tertiärem Donauschotter, der den Wurzeln reichhaltige Mineralstoffe spendet und die Rebstöcke tief in die Erde zwingt. Begünstigt durch das pannonische Wärmeklima und die kühlen Fallwinde aus dem Waldviertel bot der Ausnahmejahrgang 2019 Trauben von vollendeter physiologischer Reife und messerscharfer Säurespannung. Im Keller vinifiziert das Weingut nach uraltem handwerklichem Prinzip: Nach selektiver Handlese der verschiedenen Rebsorten vergären die ganzen Beeren spontan mit den weineigenen Hefen im Steinzeug-Gefäß (Irdenware). Durch die feine Mikrosauerstoffzufuhr der porösen Gefäßoberfläche reift der Wein über viele Monate ungestört auf der Maische und Feinhefe heran, bevor er ungeschönt, unfiltriert und ohne jegliche Schwefelzugabe auf die Flasche gezogen wird.
In der gehobenen Gastronomie wie auch in der anspruchsvollen Naturwein- und Avantgardeküche erweist sich dieser stoffig-straffe, hochkomplexe Spitzenwein aufgrund seiner feinen Phenolik und vibrierenden Säurestruktur als ein hochkarätiger und ungemein vielseitiger Speisenbegleiter für festliche Tafeln. Er untermalt die feine alpine, asiatische und kreative Spitzenküche meisterhaft: Ob zu gebratener Wachtelbrust mit getrockneten Früchten und Linsen, knuspriger Bauernente mit Wurzelgemüse, zart gebratenem Kalbsbries auf Erdäpfelpüree, gegrilltem Oktopus mit mariniertem Fenchel und Blutorange, asiatisch inspiriertem Schweinebauch mit Kimchi, feinen Schmorgerichten mit mediterranen Kräutern sowie zu lang gereiftem Rohmilchkäse wie altem Comté, Bergkäse oder würzigem Blauschimmelkäse. Auch behutsam karaffiert bei 10–12 °C im großvolumigen Burgunder- oder Universal-Weißweinkelch solo genossen bietet dieses Wagramer Monument ein unvergessliches Geschmackserlebnis voller Vitalität, Rasse und archaischer Grandezza. Wir von Apropos Wein teilen genau diese tiefe Leidenschaft für authentische Charakterweine, die traditionelle Handwerkskunst, ehrliche Herkunft und modernen Trinkfluss so glanzvoll miteinander vereinen. Als seit 30 Jahren bestehender, familiengeführter Fachhandel wählen wir für unser Sortiment mit all unserer gewachsenen Expertise nur Erzeugnisse aus, die wie dieser Weingut Toni Söllner Irden Allerlei Im Steinzeug 2019 für verlässliche Spitzenqualität stehen und ein unvergleichliches Weingerlebnis garantieren.
Bioweingut Soellner
Hauptstraße 34
A-3482 Gösing am Wagram
| Jahrgang | |
|---|---|
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 13,0 |
| Österreich | |
| Bio |
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