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Grand Cru Millésime 2014 von Champagne Egly-Ouriet (Francis Egly) demonstriert mit kühler ambonnayischer Belemnit-Kreide-, Kalkmergel- und Montagne-de-Reims-Präzision, vibrierender Rote-Beeren-, Steinobst- und Zitrusbrillanz sowie animierender Brioche-, Austernschalen- und Feuerstein-Spannung, wie kompromisslos und meisterhaft Francis Egly das mythologische Grand-Cru-Terroir von Ambonnay in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein langlebiges Champagner-Monument von weltweitem Ausnahmerang übersetzt. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von knackigen roten Ribiseln (Johannisbeeren), wilden Walderdbeeren, Sauerkirschen, vollreifer gelber Mirabelle, saftigem Boskoop-Apfel, Quitte, frischer Kaffirlimette, Pink-Grapefruit, kandiertem Ingwer und getrocknetem Blutorangenabrieb.
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Grand Cru Millésime 2014 von Champagne Egly-Ouriet (Francis Egly) demonstriert mit kühler ambonnayischer Belemnit-Kreide-, Kalkmergel- und Montagne-de-Reims-Präzision, vibrierender Rote-Beeren-, Steinobst- und Zitrusbrillanz sowie animierender Brioche-, Austernschalen- und Feuerstein-Spannung, wie kompromisslos und meisterhaft Francis Egly das mythologische Grand-Cru-Terroir von Ambonnay in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein langlebiges Champagner-Monument von weltweitem Ausnahmerang übersetzt. Im Glas präsentiert sich dieses vinöse Meisterwerk in einem leuchtenden, dichten Stroh- bis Goldgelb mit zart bernsteinfarbenen und kupfernen Glanzlichtern am Saum, kristalliner Brillanz und einer mikroskopisch feinen, ungemein dynamischen und langanhaltenden Perlage (Mousseux), die in dichten, eleganten Perlenschnüren majestätisch emporsteigt. Das ungemein saftige, tiefgründig karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von knackigen roten Ribiseln (Johannisbeeren), wilden Walderdbeeren, Sauerkirschen, vollreifer gelber Mirabelle, saftigem Boskoop-Apfel, Quitte, frischer Kaffirlimette, Pink-Grapefruit, kandiertem Ingwer und getrocknetem Blutorangenabrieb, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen weißer Mandelblüten, Lindenblüten, Jasmin und getrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Eglys burgundisch geprägte Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch geschlagenem Feuerstein (Pierre à fusil), nassem Kreidestaub, frischer Austernschale, warmem Butterbrioche, frisch gerösteten Haselnüssen, blanchierten Mandeln, zartem Hefeschmelz, Liebstöckel, Kerbel, weißem Pfeffer, Bienenwachs und getrockneter Zitronenverbene verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-jodigen Belemnit-Kreide- und Mergel-Mineralik, die dem jugendlichen Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Grand Cru Millésime 2014 durch seine samtig-cremige, engmaschig gewobene Textur, enorme stoffige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des klassischen, kühl-strukturierten Ausnahmejahrgangs 2014, die dem hochkomplexen, vinösen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Francis Egly meidet jede buttrig-träge Breite, aufgesetzte Dosagesüße oder vordergründige Holzwürze mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, knochentrockene Vertikalität im Stile eines großen Extra Brut: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Gerbstoffkorsett der alten Pinot-Noir-Reben und des behutsamen Fassausbaus verleiht der fein schmelzenden Mousse aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die reinen Kreideböden von Ambonnay so typische, mundwässernde Sapidité (Gesteinssalzigkeit und maritime Jodfrische) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Weichselhaut, Grapefruitzeste, getrocknete Gebirgskräuter, feine Biskuitwürze und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut – eine legendäre, kraftvolle Komposition aus rund 70 % Pinot Noir und 30 % Chardonnay – stammt ausschließlich aus historischen, tiefwurzelnden alten Rebanlagen in den besten Parzellen der Grand-Cru-Gemeinde Ambonnay an der südöstlichen Flanke der Montagne de Reims. Hier wurzeln die Reben direkt im reinen, kompakten Belemnit-Kreidefels (Craie à Belemnites), der von einer nur hauchdünnen Schicht aus kalkhaltigem Lehm und Ton überlagert ist. Das spezifische Mikroklima profitiert von einer perfekten Südausrichtung, die tagsüber für optimale Reife sorgt, während die nachts vom bewaldeten Gipfel der Montagne de Reims herabstreichenden Kaltluftmassen ein signifikantes Temperaturgefälle schaffen. Die klimatischen Bedingungen des Jahres 2014 – ein strahlender, trockener und kühler September nach einem feuchten Spätsommer – ermöglichten eine vollendete physiologische Ausreifung bei makelloser Frische- und Säurearchitektur. Nach penibler Handlese in mehreren Selektionsdurchgängen vergärte der Grundwein spontan mit weinbergseigenen Wildhefen zu 100 % in burgundischen Barriques und Demi-Muids ohne Schönung oder Filtration. Nach der Flaschenfüllung zur zweiten Gärung reifte der Champagner über fast ein ganzes Jahrzehnt (rund 100 Monate) auf der Feinhefe in den tiefen, kühlen Kreidekellern heran, bevor er mit einer minimalen, meisterhaft tarierten Extra-Brut-Dosage degorgiert wurde, um seine unberührte, kühle Terroir-Identität unverfälscht ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Speisenbegleiter für anspruchsvollste Meeresfrüchte, feine Edelfische, Krustentiere, Kalbfleisch und die klassische französische Haute Cuisine. Er harmoniert in Perfektion mit auf der Haut gebratenem Steinbutt an feiner Champagner-Kaviar-Beurre-Blanc mit Petersilienerdäpfeln, pochierten Gillardeau-Austern auf Lauch-Fenchel-Gemüse, bretonischem Hummer oder Kaisergranat mit Meersalz und feiner Nussbutter, gebratenen Jakobsmuscheln an Zitrus-Safran-Schaum, pochiertem Kalbsbries auf sämiger Selleriecreme sowie knusprig gebratener Bresse-Poularde mit frischen Morcheln. Auch zur anspruchsvollen Gemüseküche – wie weißem Spargel mit Sauce Mousseline, gebratenen Kräuterseitlingen auf sämiger Kräuterpolenta oder marinierten Artischockenböden – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Comté Extra (36 bis 48 Monate), feinem Parmigiano Reggiano Vacche Rosse, cremigem Chaource AOP oder zartem Langres fermier spielt er seine saline Rasse, kühle Kreidepikanz und animierende Beeren- und Kernobstfrucht meisterhaft aus. Bei etwa 10 bis 12 Grad Celsius im großzügigen Burgunder- oder Universal-Weißweinkelch serviert – keinesfalls in einer beengenden Flöte – entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und Ausnahme-Champagner und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Egly-Ouriets Grand Cru Millésime für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, belemnitkreide- und burgundergeprägte Terroir-Seele der Champagne stehen.
Champagne Égly-Ouriet
15 Rue de Trepail
51150 Ambonnay
Frankreich
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Frankreich | |
| Alkoholgehalt | 12,5 |
| Rebsorte | |
| Jahrgang |
Winzer/Weingut
Champagne Egly - Ouriet
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