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Im Glas präsentiert sich der Jahrgang 2023 in einem kraftvollen, leuchtenden Goldgelb mit deutlicher Schlierenbildung. Das Bouquet ist atemberaubend dicht, edel und braucht Luft, um seine ganze Pracht zu zeigen: Es duftet intensiv nach reifer gelber Frucht (Honigmelone, Weinbergpfirsich) und einer feinen Exotik. Doch dominiert wird der erste Eindruck von der genialen „Kollwentz-Handschrift“: elegante Röstnoten, die an frisches Brioche, geröstete Haselnüsse, Vanille und Rauch erinnern. Dazu gesellt sich eine kühle, fast salzige Mineralik („nasser Stein“), die vom Kalkboden stammt.
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Der Chardonnay Ried Tatschler 2023 von Andi Kollwentz ist nicht einfach nur ein Wein – er ist ein Monument österreichischer Weißweinkultur und der eindrucksvolle Beweis dafür, dass das Burgenland absolute Weltklasse hervorbringt. Das Weingut Kollwentz zählt seit Jahrzehnten zur qualitativen Speerspitze des Landes, und Andi Kollwentz gilt als der „Doyen“ und unangefochtene Meister des Barrique-Ausbaus. Diese kompromisslose Suche nach Perfektion, gepaart mit einer tiefen Bescheidenheit und handwerklichen Präzision, verbindet die Familie Kollwentz eng mit unseren Werten bei Apropos Wein. Als familiengeführter Weinhandel, der seit über 29 Jahren auf Exzellenz und echte Charaktere setzt, ziehen wir den Hut vor dieser Konstanz. Die Ried Tatschler ist eine Legende: Hier stehen die ältesten Chardonnay-Reben des Weinguts (gepflanzt in den 1950er Jahren!) auf purem Leithakalk und Glimmerschiefer. Diese einzigartige Bodenkombination verleiht dem Wein eine mineralische Spannung, die man sonst nur aus dem Burgund kennt. Andi Kollwentz gibt dem Wein im Keller genau das, was er braucht: Zeit und bestes Holz. Das Ergebnis ist ein Chardonnay, der Kraft und Finesse in einer Weise vereint, die uns jedes Mal aufs Neue sprachlos macht.
Im Glas präsentiert sich der Jahrgang 2023 in einem kraftvollen, leuchtenden Goldgelb mit deutlicher Schlierenbildung. Das Bouquet ist atemberaubend dicht, edel und braucht Luft, um seine ganze Pracht zu zeigen: Es duftet intensiv nach reifer gelber Frucht (Honigmelone, Weinbergpfirsich) und einer feinen Exotik. Doch dominiert wird der erste Eindruck von der genialen „Kollwentz-Handschrift“: elegante Röstnoten, die an frisches Brioche, geröstete Haselnüsse, Vanille und Rauch erinnern. Dazu gesellt sich eine kühle, fast salzige Mineralik („nasser Stein“), die vom Kalkboden stammt. Am Gaumen ist der Tatschler ein Kraftpaket: Er ist enorm stoffig, cremig und füllt den Mund komplett aus. Der Holzeinsatz ist perfekt integriert und stützt die mächtige Frucht, während die lebendige Säureader (typisch für den Schieferanteil im Boden) für Frische und einen schier endlosen Zug sorgt. Der Abgang ist majestätisch lang, mineralisch-salzig und von einer tiefen Würze geprägt.
Kulinarisch ist dieser „Grand Cru“ aus dem Burgenland kein Wein für leichte Salate, sondern verlangt nach einer Küche auf Augenhöhe. Er ist der ultimative Begleiter zu Krustentieren, wie gebratenem Hummer oder Jakobsmuscheln in einer sämigen Sauce. Auch zu edlem Fisch, wie Steinbutt oder Seezunge in Beurre Blanc, passt er perfekt. Fleischliebhaber servieren ihn zu Kalbsbries, einem Kalbsrücken mit Morcheln oder hellem Geflügel (Bresse-Huhn) aus dem Ofen. Vegetarier werden die Kombination mit Trüffel-Pasta oder einem cremigen Risotto lieben. Auch zu reifem Weichkäse (Vacherin, Époisses) ist er ein Gedicht. Wir empfehlen dringend, diesen großen Wein in seiner Jugend zu dekantieren (mindestens 1-2 Stunden) und nicht zu kalt, idealerweise bei ca. 12 bis 14 Grad Celsius, aus großen Burgunder-Kelchen zu genießen. Er ist jetzt schon ein Erlebnis, wird aber über die nächsten 10 bis 20 Jahre noch an Größe gewinnen.
WEINGUT KOLLWENTZ RÖMERHOF
Hauptstraße 120
A-7051 Großhöflein
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Österreich | |
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 14,0 |
| Jahrgang | |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Weingut Kollwentz |
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