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Das legendäre Weingut Kollwentz aus Großhöflein – meisterhaft geführt von Andi Kollwentz, der als absoluter Qualitätsfanatiker, Zehnkämpfer des österreichischen Weins und Pionier das Burgenland qualitativ auf die absolute Weltkarte gesetzt hat. Das vielschichtige Bouquet entfaltet ein glasklares, explosives Aromenspiel aus reifer dunkler Herzkirsche, wilder Brombeere und einem Hauch von Cassis, meisterhaft unterlegt von der unverkennbaren, edlen Ausbauwürze: feinste Bitterschokolade, frisch geröstete Kaffeebohnen, schwarzer Pfeffer, Wacholder und eine faszinierend karge, rauchige Kalk-Mineralik.
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Das legendäre Weingut Kollwentz aus Großhöflein – meisterhaft geführt von Andi Kollwentz, der als absoluter Qualitätsfanatiker, Zehnkämpfer des österreichischen Weins und Pionier das Burgenland qualitativ auf die absolute Weltkarte gesetzt hat – bündelt in seinem Blaufränkisch Ried Point 2022 (Burgenland / Österreich) die warme, kalk- und lehmgeprägte Seele des Leithagebirges in einer ungemein fokussierten, tiefgründigen und spektakulär fassgereiften Interpretation. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke, dynamische Ausnahme-Rotwein in einem undurchdringlichen, tiefen Rubingranat mit markanten violetten Reflexen und einem fast schwarzen Kern. Das betörend offene, unfassbar vielschichtige Bouquet entfaltet ein glasklares, explosives Aromenspiel aus reifer dunkler Herzkirsche, wilder Brombeere und einem Hauch von Cassis, meisterhaft unterlegt von der unverkennbaren, edlen Ausbauwürze: feinste Bitterschokolade, frisch geröstete Kaffeebohnen, schwarzer Pfeffer, Wacholder und eine faszinierend karge, rauchige Kalk-Mineralik. Am Gaumen fasziniert dieser burgenländische Meisterstreich durch seine ungemein sehnige, dichte und extrem fleischige Textur, die von der brillanten, konzentrierten Primärfrucht des warmen, enorm strukturierten Jahrgangs 2022 getragen wird. Das meisterhaft polierte, tiefgründige Profil wird von den für die Ried Point so typischen, engmaschigen, massiven, aber extrem feinkörnigen Tanninen und einer vitalisierenden, frischen Säureader durchschnitten und führt in ein endlos langes, von pikanter Röstautomatik und eleganter, dunkler Fruchtsüße geprägtes Finale – ein vollendet trockener, majestätischer Terroir-Bote von grandiosem Spannungsbogen und enormem Alterungspotenzial.
Das Traubengut für diesen herkunftsgeprägten, reinsortigen Lagen-Blaufränkisch stammt ausnahmslos aus der historischen Spitzenlage Ried Point, einer sanft nach Süden geneigten Riede in Großhöflein, die als absolute Grand-Cru-Lage des Burgenlands gilt. Geologisch ruhen die tiefwurzelnden Rebanlagen hier auf einem extrem spannungsreichen Terroir: Eine wärmespeichernde, schwere und tiefgründige Lehmauflage, die im tiefen Untergrund von massivem, reinem Leithakalk (Muschelkalk) abgelöst wird. Diese optimale Gesteinsstruktur speichert in trockenen Jahren perfekt die Feuchtigkeit und verleiht dem Wein seine markante, fleischige Fruchtfülle, die puristische, kalkige Tiefe und das gewaltige, stoffige Knochengerüst. Klimatisch profitierte der sonnenverwöhnte Jahrgang 2022 in Perfektion vom pannonischen Einfluss des Neusiedlersees, der am Tag eine exzellente physiologische Ausreifung der dickschaligen Blaufränkisch-Trauben garantierte, während die Fallwinde aus den dichten Wäldern des Leithagebirges in der Nacht als essenzieller Temperaturpuffer fungierten, um die absolut unverzichtbare, vibrierende Säure zu bewahren. Im Keller vinifiziert Andi Kollwentz mit höchster Präzision und kompromisslosem Qualitätsstreben: Nach penibelster selektiver Handlese und einer klassischen Maischegärung findet der majestätische Ausbau für rund 30 Monate in erstklassigen französischen Eichenholz-Barriques statt. Kollwentz gilt als absoluter Meister des Holzeinsatzes – das Neuholz stützt den Wein, verleiht ihm Struktur und Cremigkeit, ohne die pure, dunkle Identität der Ried Point jemals zu dominieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument idealerweise bei etwa 16 bis 18 Grad Celsius im großzügigen Bordeauxkelch serviert – in seiner aktuellen, extrem jugendlichen Phase verlangt ein Kollwentz aus 2022 zwingend nach mindestens drei bis vier Stunden intensiver Belüftung in der Karaffe, um sein massives Tanningerüst zu entspannen und die komplexen, balsamischen Noten vollends aufzufächern – als virtuoser Partner für die intensive, kräftige Haute Cuisine. Er harmoniert in absoluter Perfektion mit rosa gebratenem Rehrücken mit Preiselbeeren und Selleriepüree, geschmorten Ochsenbäckchen, einem klassischen Beef Wellington sowie dunklen, extrem reduzierten Fleischjus-Gerichten mit Trüffel. Ebenso meisterhaft begleitet er würzige Wildterrinen und lang gereiften, kräftigen Hartkäse. Wir von Apropos Wein hegen größten Respekt für Perfektionisten wie die Familie Kollwentz, die eindrucksvoll beweisen, dass die Lehm- und Kalkböden des Leithagebirges Blaufränkisch-Monumente hervorbringen, die archaische burgenländische Kraft mit aristokratischer, fast bordelaiser Finesse vereinen und völlig zu Recht zur absoluten Weltelite zählen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Österreich | |
| Geschmack | |
| Säuregehalt (g/l) | 5,9 |
| Alkoholgehalt | 14,0 |
| Restzucker (g/l) | 1,0 |
| Rebsorte | |
| Jahrgang | |
| Inverkehrbringer | Weingut Kollwentz-Römerhof, Großhöflein, Österreich |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Weingut Kollwentz |
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