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Chardonnay Leutschach Südsteiermark DAC 2022 von Weingut Hannes Sabathi demonstriert mit kühler leutschacher Schotter-, Sandstein- und Koralpen-Präzision, vibrierender Kernobst-, Steinobst- und Zitrusbrillanz sowie animierender Kräuter-, Hefe- und Gesteinsstaub-Spannung, wie kompromisslos und feinfühlig Hannes Sabathi das karge Terroir von Leutschach in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein trinkanimierendes Ortswein-Monument übersetzt. Das ungemein tiefgründige, nobel karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigem gelbem Boskoop- und Cox-Orange-Apfel, knackiger Williamsbirne, Quitte, weißem Weingartenpfirsich, gelber Mirabelle, frischer Kaffirlimette, Pink-Grapefruit und getrocknetem Zitronenabrieb.
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Chardonnay Leutschach Südsteiermark DAC 2022 von Weingut Hannes Sabathi demonstriert mit kühler leutschacher Schotter-, Sandstein- und Koralpen-Präzision, vibrierender Kernobst-, Steinobst- und Zitrusbrillanz sowie animierender Kräuter-, Hefe- und Gesteinsstaub-Spannung, wie kompromisslos und feinfühlig Hannes Sabathi das karge Terroir von Leutschach in ein aristokratisch zieseliertes, ungemein trinkanimierendes Ortswein-Monument übersetzt. Im Glas präsentiert sich dieser charakterstarke Botschafter in einem strahlenden, lichten Stroh- bis Platingelb mit zart grün-silbernen Reflexen am Saum, kristalliner Brillanz und eleganter, viskoser Textur mit feiner, dicht gezeichneter Schlierenbildung. Das ungemein tiefgründige, nobel karge Bouquet eröffnet ein glasklares, facettenreiches Aromenspiel von saftigem gelbem Boskoop- und Cox-Orange-Apfel, knackiger Williamsbirne, Quitte, weißem Weingartenpfirsich, gelber Mirabelle, frischer Kaffirlimette, Pink-Grapefruit und getrocknetem Zitronenabrieb, kunstvoll umwoben von floralen Nuancen weißer Mandelblüten, Akazien, Kamille und sonnengetrocknetem Bergwiesenheu. Dahinter offenbart sich Sabathis bodenständige, puristische Handschrift in meisterhaft reduktiver Eleganz: Feine Noten von frisch geschlagenem Feuerstein (Pierre à fusil), nassen Kieselsteinen, zerstoßenem Schotterstaub, zartem Hefeschmelz, frisch gebackener Sauerteigkruste, blanchierten Mandeln, Liebstöckel, Kerbel, wildem Fenchelsamen, weißem Pfeffer und getrockneter Zitronenverbene verschmelzen mit einer kühlen, rauchig-würzigen Schotter-, Kieselsand- und Kalkmergel-Mineralik, die dem jugendlichen Duftbild Straffheit, Fokus und erhabene Grandezza verleiht.
Am Gaumen fasziniert dieser Chardonnay Leutschach 2023 durch seine samtig-seidige, engmaschig gewobene Textur, saftige Extraktdichte und eine klingenartige, laserstrahlartige Säureader des klassischen, kühlen steirischen Jahrgangs 2023, die dem hefebetonten, ungemein sehnigen Körper tänzerische Leichtfüßigkeit, linearen Zug und einen vitalen Trinkfluss schenkt. Hannes Sabathi meidet jede buttrig-träge Breite, überbordende Holzsüße oder unbalancierte Wärme mit kompromissloser Präzision und setzt auf vollkommene, staubtrockene Durchgegorenheit und alpine Vertikalität: Ein meisterhaft poliertes, feinstkörnig-kreidiges Phenolikgerüst verleiht dem Wein aristokratischen Halt, noblen Grip und die für die steilen Schotter- und Sandsteinhänge von Leutschach so typische, mundwässernde Sapidität (Gesteinssalzigkeit) am Gaumen. Im schier endlosen, zutiefst belebenden Finale klingen herbe Birnenhaut, Grapefruitzeste, getrocknete Gebirgskräuter, feine Mandelwürze und eine kühlende Gesteinsfrische minutenlang nach.
Das Traubengut wurzelt an den steil abfallenden Hängen rund um die Weinbaugemeinde Leutschach an der Weinstraße nahe der slowenischen Grenze. Die Geologie ist geprägt von den für diese Zone charakteristischen Leutschacher Schottern: uralte miozäne Flussablagerungen aus quarzreichen Rundkieseln, verfestigtem Flussschotter, Konglomerat und sandigen Lehmschichten, stellenweise durchzogen von feinen kalkhaltigen Mergellinsen (Opok). Dieses lockere, hervorragend drainierte Bodengefüge zwingt die alten Reben zu tiefster Verwurzelung. Das spezifische illyrisch-alpine Übergangsklima profitiert von den tagsüber einströmenden, milden pannonisch-mediterranen Wärmeströmen, gepaart mit den allabendlich einsetzenden, sauerstoffreichen Kaltluftströmen der nahen Koralpe. Dieses ausgeprägte Tag-Nacht-Temperaturgefälle sicherte 2022 eine beispielhaft langsame, physiologisch vollendete Traubenausreifung bei bewahrter, straffer Säure- und Fruchtarchitektur. Nach penibler, selektiver Handlese und schonender Ganztraubenpressung vergärte der Most spontan mit weinbergseigenen Wildhefen. Der Wein reifte über viele Monate behutsam auf der Feinhefe in großen traditionellen, neutralen Holzfässern heran, bevor er ungeschönt gefüllt wurde, um seine unberührte, kühle Terroir-Identität vollendet ins Glas zu transportieren.
In der gehobenen Gastronomie brilliert dieses strukturierte Terroir-Monument als virtuoser und erhabener Begleiter für anspruchsvolle Süßwasser- und Meeresfische, feine Krustentiere, Kalbfleisch und die klassische steirisch-österreichische Spitzenküche. Er harmoniert in Perfektion mit auf der Haut gebratenem Saibling oder Bachforelle auf feinem Lauch-Fenchel-Gemüse an nussiger Zitronenbutter mit Petersilienerdäpfeln, pochiertem Donauzander in Wurzelsud, gebratenen Jakobsmuscheln an feinem Limetten-Safran-Schaum, gegrillten Kaisergranaten mit Kräuterbutter, pochiertem Kalbsbries auf sämiger Selleriecreme, klassischem Wiener Schnitzel vom Milchkalb mit Erdäpfel-Vogerlsalat sowie knusprig gebratenem steirischem Kitz oder Maispoulardenbrust mit Morchelrahm. Auch zur anspruchsvollen Gemüseküche – wie weißem Steirerspargel mit zerlassener Butter, gebratenen Kräuterseitlingen auf sämiger Kräuterpolenta oder marinierten Artischockenböden – sowie zu gereiftem Rohmilchkäse wie mürbem Vorarlberger Bergkäse (18 bis 24 Monate), feinem Comté Extra oder cremigem Ziegenfrischkäse spielt er seine saline Rasse, kühle Kräuterpikanz und glasklare Kernobstfrucht meisterhaft aus. Bei etwa 9 bis 11 Grad Celsius im großzügigen Burgunder- oder Universal-Weißweinkelch serviert entfaltet er Schritt für Schritt seine ganze Klasse.
Wir von Apropos Wein teilen genau diese Leidenschaft für kompromisslose Charakterweine und wählen mit unserer 30-jährigen Expertise für unser Sortiment nur Erzeugnisse, die wie Hannes Sabathis Chardonnay Leutschach für verlässliche Spitzenqualität, handwerkliche Meisterschaft und die unverwechselbar noble, schotter- und sandsteingeprägte Terroir-Seele der Südsteiermark stehen.
| Allergenhinweis | Enthält Sulfite |
|---|---|
| Herkunftsland | |
| Geschmack | |
| Alkoholgehalt | 12,5 |
| Österreich | |
| Rebsorte | |
| Jahrgang | |
| Inverkehrbringer | Hannes Sabathi, Gamlitz, Österreich |
| Winzer/Weingut/Abfüller | Weingut Hannes Sabathi |
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